Künstlerische Veranstaltungen:

die Veranstaltungen finden, wenn nicht anders angegeben,
im Saal statt
So. 21. Januar 2018
19.30 Uhr

großer Saal oben
Vladimir Horowitz - der letzte Romantiker. Eine Reminiszenz.

In Gedenken an den großen Künstler erklingen Werke aus seinem Repertoire: Bach-Busoni, Mozart, Chopin, Schubert, Liszt, Schumann, Rachmaninov, Scriabin.

Wilhelm Matanz, Klavier
So. 11. März 2018
16.00 Uhr

großer Saal oben
Der Teufel mit den drei goldenen Haaren
Märchen der Gebr. Grimm, ab 5 Jahren
Das Märchen wird im Originaltext erzählt, eurythmisch umgesetzt und mit Musik stim-mungsvoll ergänzt. Der Verlauf des Märchens zeigt, wie in den Schicksalsgrund des Glückskindes eine hohe Aufgabe eingewoben ist. Diese muss von ihm über alle Schwie-rigkeiten hinaus erfüllt werden. Wir erleben eine Wende und den Übergang der Königsherrschaft auf das Glückskind, das in Armut aufgewachsen ist. Die Prüfung des Todes und die Prüfung des Teufels durchlebt das Glückskind furchtlos, wach und schauend. Mit ihm kehrt die Har-monie wieder in die zerklüftete Welt ein. Ein Märchen ab 5 Jahren bis in hohes Alter

Fiona-Ensemble
Kompositionen: Yulim Kim,
Sprache: Magdalena Sommer
Fr. 23. März 2018
19.30 Uhr

kleiner Saal unten
Trimesterabschluss
Gedichte und Musikstücke aus der vergangenen Trimesterarbeit


Eurythmieausbildung Nürnberg
Sa. 21. April 2018
19.30 Uhr

großer Saal oben
Das „Melodrama“
Eine andere Art des Zusammenwirkens von Dichtung und Musik
Werke von Schumann/Hebbel Liszt/Lenau, v. Schillings/Schiller, Meßlinger/Kopisch
„Melodrama“ – das Wort verspricht nicht zu viel! Die geläufige Verbindung von – insbesondere sehr dramatischer - Dichtung und Musik ist hier nicht der Gesang und Instrumental-musik, sondern dem gesprochenen Wort werden trotz des Zusammenwirkens mit einem Instrument weit größere Gestaltungsfreiheiten eingeräumt. Dass namhafte Komponisten wie Robert Schumann, Franz Liszt u.a. sich für dieses Genre mit seinen andersgearteten Möglichkeiten erwärmt haben, soll den Hörern mit dieser Veranstaltung nahegebracht werden.

Sprache: Angelika Häberer
Klavier: Peter Häberer
Sa. 5. Mai 2018
19.30 Uhr

großer Saal oben
die Seele tönt -
Sprache und Musik in Dichtung, Prosa, Komposition, Improvisation
"Singe mir Muse...", so tönte rhythmisch klingend Homer. Auf ihrem Weg zum gedanklichen Informationsträger hat die Sprache ihre Musikalität verloren. Rudolf Steiner verweist auf die Notwendigkeit, in der Sprache eine neue Musikalität zu entwickeln. Die Schwestern Katharina Loebner und Dorothea Schmidt-Krüger experimentieren seit Jahren mit dem Zusammenspiel von Poesie und Musik. Sie laden ein zu einer sprachlich-musikalischen Spurensuche von der Sprache der Musik zur Musik der Sprache...

Rezitation: Dorothea Schmidt-Krüger
Violoncello: Katharina Loebner
Sa. 16. Juni 2018
19.30 Uhr

großer Saal oben
Chrysothemis
von Jannis Ritsos (1909-1990)
Übersetzung Asteris Koutoulas
„Gestalten aus der antiken Mythologie konzentrieren in sich ganze Welten. Weil die Kon-stellationen, die die mythologischen Gestalten repräsentieren, in ihrem Wesen allgemein menschlich sind und alle Grundmuster menschlichen Verhaltens in sich bergen, haben sie diese Ausstrahlung.“ Jannis Ritsos In dieser Dichtung ist Chrysothemis alt, sie wird von einer jungen Journalistin über ihr Leben befragt. Wir erfahren im Epilog, dass sie wenige Tage nach dem Interview tot aufgefunden werden wird. Es ist ein langer Rückblick eines vernachlässigten, einsamen Familienmitglieds aus einer großen, tragischen Herrscherfamilie.

Eurythmie: Bettina Grube
Schauspiel: Sighilt von Heynitz
Musik: Joachim Scherrer
Regie und Konzept: Rob Barendsma
So. 8. Juni 2018
19.30 Uhr

großer Saal oben
Konzert für Klarinette und Klavier
(Kammerton 432 Hz)

Werke von J. Brahms, C. Debussy, S. Rachmaninov, M.Reger u.a.
Ein Konzert mit Werken für Klavier und Klarinette in der Stimmung a' = 432 Hertz: Das ist noch immer Ausnahme und nicht etwa Regel. Hans-Ulrich Fehlmann spielt Klarinetten (in A, B. und C) mit moderner Technik (Böhm-System), die als Unikate für diese Stimmung gebaut wurden.
Rudolf Steiners Hinweise auf die Stimmung c = 256 Hz bzw. a = 432 Hz (dieselbe Stimmtonhöhe wird auch von Sauveur, Verdi, und der Académie des Sciences befürwortet) sind mündlich überliefert und in Maria Renolds Werk „Von Intervallen, Tonleitern und Tönen“ gut dokumentiert. Hans-Ulrich Fehlmann und Martin Jacobi (Klavier auf 432 Hz) sind zwei der (noch wenigen) Musiker, die sich mit den durch diese Stimmung gegebenen Möglichkeiten des intensivierten Harmonie-Geschehens auseinandersetzen. Es werden Werke von J. Brahms, C. Debussy, S. Rachmaninov, M. Reger (u.a.) - für (fast) alle zum ersten Mal in der besagten Stimmung - zu hören sein.


Hans-Ulrich Fehlmann, Klarinette
Martin Jacobi, Klavier